
Ungeachtet der Rücktrittsforderungen aus seiner Labour-Partei will Starmer im Amt bleiben. Er erklärte auf einer Sitzung des Kabinetts, das Land erwarte, dass die Regierung ihre Arbeit fortsetze.
Mehr als 80 der gut 400 Labour-Abgeordneten hatten dem Premier öffentlich ihre Unterstützung entzogen. Der stellvertretende Premier Lammy forderte sie auf, Starmer nicht weiter unter Druck zu setzen und den politischen Rivalen nicht in die Hände zu spielen. Zuvor hatten sich mehr als 100 Abgeordnete in einer Erklärung hinter Starmer gestellt. Auch das Kabinett ist uneins in der Führungsfrage. Mehrere Staatssekretäre legten ihre Ämter nieder oder kündigten ihren Rücktritt an.
Hintergrund der Labour-Krise ist das schlechte Abschneiden der Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen in Großbritannien.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
