
Insgesamt habe das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse 102-mal die strengste Sanktion verhängt, teilte der Presserat mit. Am häufigsten seien im vergangenen Jahr Verstöße gegen die journalistische Sorgfaltspflicht nach Verletzungen des Persönlichkeitsschutzes beanstandet worden. Vor allem Beschwerden zur Berichterstattung über den Nahostkonflikt seien beim Presserat eingegangen, hieß es. Dabei sei es sowohl um die Kriegs- und Politikberichterstattung als auch um Beiträge über Demonstrationen und innerdeutsche Debatten gegangen.
Eine öffentliche Rüge bedeutet, dass Verlage diese transparent für die Leser veröffentlichen müssen.
Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
