
Sie fühlten sich bei dem Thema alleingelassen, sagte die CDU-Politikerin den Funke-Medien. Unterstützungsangebote seien nicht flächendeckend vorhanden. Zudem dürfe es nicht sein, dass Medienbildung in der Schule vom Zufall abhänge, etwa dem persönlichen Interesse von Lehrkräften. Für ein Thema dieser Tragweite sei das zu wenig. Hintergrund der Äußerungen von Prien sind Zwischenergebnisse einer Kommission zum Thema "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt". Sie werden heute offiziell vorgestellt. Wie die Funke-Medien vorab schreiben, bergen soziale Netzwerke demnach für Kinder und Jugendliche zahlreiche Risiken, wie sexuelle Belästigung oder Mobbing. Zugleich könnten Jugendliche aber auch von sozialen Netzwerken profitieren, zum Beispiel, weil sie online eine Gemeinschaft finden, zu der sie sonst keinen Zugang hätten.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
