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Prien fordert bei Medienerziehung mehr Unterstützung für Eltern - Kinderschutz-Kommission legt Studienergebnisse vor

Bundesfamilienministerin Prien fordert, dass Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder stärker unterstützt werden.

    Karin Prien stützt bei einer Bundespressekonferenz den Kopf auf der Hand auf und schaut prüfend ins Publikum.
    Ministerin Karin Prien (CDU). (picture alliance / photothek.de / Neele Janssen)
    Sie fühlten sich bei dem Thema alleingelassen, sagte die CDU-Politikerin den Funke-Medien. Unterstützungsangebote seien nicht flächendeckend vorhanden. Zudem dürfe es nicht sein, dass Medienbildung in der Schule vom Zufall abhänge, etwa dem persönlichen Interesse von Lehrkräften. Für ein Thema dieser Tragweite sei das zu wenig. Hintergrund der Äußerungen von Prien sind Zwischenergebnisse einer Kommission zum Thema "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt". Sie werden heute im Detail vorgestellt. Soziale Netzwerke bergen demnach für Kinder und Jugendliche zahlreiche Risiken, wie sexuelle Belästigung oder Mobbing. Zugleich können Jugendliche aber von Sozialen Netzwerken auch profitieren, zum Beispiel, weil sie online eine Gemeinschaft finden, zu der sie sonst keinen Zugang hätten.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.