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Großbritannien
Prinz Harry einigt sich mit "Mirror"-Verlag im Streit um abgehörte Telefonate

Der britische Prinz Harry hat sich im Streit um die Verletzung seiner Privatsphäre außergerichtlich mit dem Boulevard-Zeitungsverlag "Mirror Group" geeinigt.

    Wie sein Anwalt mitteilte, zahlt der Verlag mindestens 470.000 Euro Schadenersatz. Journalisten der Zeitungen "Daily Mirror" und "Sunday Mirror" hatten zwischen 1996 und 2011 Telefongespräche abgehört, um an Informationen über Harrys Privatleben zu gelangen. Ein Gericht in London hatte Harry deshalb bereits wegen 33 Artikeln umgerechnet knapp 170.000 Euro Schadenersatz zugesprochen.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.