Architektur
Pritzker-Preis für Chilenen Smiljan Radic Clarke

Der Pritzker-Preis geht an den chilenischen Architekten Smiljan Radic Clarke.

    Der "Serpentine Pavillon" in London 2014: eine halbtransparente, ovale Struktur, die einer Muschel ähnelte und auf großen Felsblöcken ruhte.
    Der "Serpentine Pavillon" von Architekt Smiljan Radic Clarke (Archivbild) (AFP / LEON NEAL)
    Radics Werk bewege sich an der Schnittstelle von Unsicherheit, Materialexperimenten und kultureller Erinnerung, heißt es in der Begründung der Jury. Er stelle die Zerbrechlichkeit über jeden unberechtigten Anspruch auf Gewissheit.
    Zu Radics zentralen Werken gehören der temporäre Serpentine Pavillon in London – eine halbtransparente, ovale Struktur, die einer Muschel ähnelte und auf großen Felsblöcken ruhte – und ein in die Felslandschaft an der chilenischen Pazifikküste gebautes Wohnhaus, das teilweise in der Luft zu schweben scheint.
    Der Pritzker-Preis gilt als Nobelpreis der Architektur.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.