Krieg im Nahen und Mittleren Osten
Pro-iranische Miliz im Irak angegriffen

Im Iran-Krieg werden mehrere Luftangriffe auf verschiedene Akteure im Irak gemeldet.

    Irakische Streitkräfte bilden einen Sicherheitsbereich an einem zerstörten Haus nach einem Raketenangriff in Bagdad.
    Raketenangriff auf irakische Hauptstadt Bagdad (picture alliance/Anadolu/Murtadha Al-Sudani)
    Im Westen des Irak seien bei einer Attacke ein Kommandeur und rund ein Dutzend Kämpfer einer pro-iranischen Miliz getötet worden, teilten die sogenannten Volksmobilisierungskräfte mit. Die Miliz macht die USA dafür verantwortlich. Washington kommentiert den Vorfall bisher nicht. Auch in Erbil im Norden des Iraks habe es bei einem Angriff sechs Tote gegeben, berichten lokale Quellen. Bei den Getöteten soll es sich um Mitglieder der kurdischen Peschmerga-Streitkräfte handeln.
    Derweil setzen die Kriegsparteien ihren gegenseitigen Beschuss fort. In der iranischen Stadt Täbris wurden bei einem Luftangriff laut Medien sechs Menschen getötet. Wer dafür verantwortlich ist, ist nicht klar. Auch Einrichtungen der iranischen Energieinfrastruktur sollen beschädigt worden sein. Mehrere iranische Raketen überwanden nach übereinstimmenden Angaben die israelische Flugabwehr. Laut dem Rettungsdienst Magen David Adom wurden in Tel Aviv mehrere Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.