
Die Wissenschaftler entdeckten zwei gut erhaltene Brennöfen sowie jede Menge Asche und Holzkohle. Die Werkstatt wird auf die Zeit zwischen 1.200 und 800 vor Christus datiert. Mithilfe von chemischen Analysen konnte das Team die Arbeitsabläufe rekonstruieren. Die Werkstatt war in Module unterteilt. Die Töpfer arbeiteten nach einheitlichen und effizienten Methoden. Sie brannten die Gefäße bei Temperaturen von unter 900 Grad Celsius. Dieses Maß an Komplexität habe man in dieser Region zu dieser Zeit nicht erwartet, erklärten die Forschenden.
Sie vermuten, dass die Werkstatt Teil eines größeren Netzwerks war, das die gesamte Region versorgte. Dies liefere neue Einblicke in das Leben im Zagros-Gebirge vor rund 3.000 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
