
Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet, kamen etwa 1.000 Menschen zusammen. Oberbürgermeister Krogmann habe den Hinterbliebenen sein Mitgefühl ausgesprochen, ebenso Niedersachsens Innenministerin Behrens und der Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, Sagehorn.
Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Es stand der Vorwurf im Raum, dass die Schüsse auf den Schwarzen einen rassistischen Hintergrund gehabt haben könnten. Der damals 21-jährige Lorenz A. starb laut Obduktionsergebnis im April des vergangenen Jahres durch drei Polizeikugeln. Die Staatsanwaltschaft erhob im November Anklage gegen den Schützen wegen fahrlässiger Tötung. Der Beamte sei davon ausgegangen, mit einem Messer angegriffen zu werden. Zum Zeitpunkt der Schussabgabe habe aber keine akute Notwehrsituation bestanden.
Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
