
Die Kundgebung fand vor den Büros großer Sender in der Hauptstadt Prag statt. Dort wurde vor einem Verlust der Pressefreiheit und einer unabhängigen Berichterstattung gewarnt. Für morgen haben Beschäftigte öffentlich-rechtlicher Radio- und Fernsehsender aus Protest gegen die Pläne einen Warnstreik angekündigt.
Ministerpräsident Babis will die Sender künftig direkt aus dem Staatshaushalt finanzieren. Das hätte eine direkte Abhängigkeit von der rechtsgerichteten Regierung zur Folge. Außerdem sehen die Pläne vor, dass rund 15 Prozent der finanziellen Mittel gekürzt werden.
Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
