USA
Proteste gegen ICE und das Vorgehen der US-Regierung weiten sich aus

In den USA haben in Minneapolis und weiteren Städten erneut tausende Menschen gegen die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE demonstiert.

    Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE in New York
    Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE in New York (picture alliance / NurPhoto | Deccio Serrano)
    Nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in Minneapolis war zu einem landesweiten Aktionstag aufgerufen worden. In Aurora im Bundesstaat Colorado und in ⁠Tucson in Arizona blieben Schulen geschlossen, weil Lehrer und Schüler dem Unterricht fernblieben.
    Die Demonstranten kritisieren das Vorgehen der US-Regierung und fordern den Abzug der ICE-Mitarbeiter. Allein in die Region um Minneapolis hatte Trump rund 3.000 ICE-Mitarbeiter entsandt, um gegen illegale Einwanderung vorzugehen.
    Der US-Präsident bezeichnete die Demonstranten gestern erneut ​als "bezahlte Aufständische". Zuvor hatte er jedoch angekündigt, die Lage beruhigen zu wollen und dafür den Grenzschutzbeauftragten des Weißen Hauses, Homan, nach Minneapolis entsandt. Dieser hatte einen Teilabzug der Einsatzkräfte in Aussicht gestellt.
    Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.