
Die Menschenrechtsgruppe Hengaw mit Sitz in Norwegen sagte der Nachrichtenagentur Reuters, seit Sonntag habe es kaum noch Demonstrationen gegeben. In der Hauptstadt Teheran sei es ruhig. Es gebe nir noch vereinzelte Berichte über Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Kräften des Regimes in anderen Landesteilen.
Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe HRANA mit Sitz in den USA wurden bislang mehr 2.677 Demonstrierende getötet und rund 19.000 festgenommen. US-Präsident Trump hat dem iranischen Regime mehrfach mit einem Militärschlag gedroht, sollte das Töten andauern. Die Proteste hatten sich Ende Dezember zunächst an der schlechten wirtschaftlichen Lage im Land entzündet.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
