USA
Proteste nach tödlichen Schüssen eines ICE-Agenten auf eine Frau in Minneapolis

Nach den tödlichen Schüssen eines Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine Frau in Minneapolis gibt es dort Proteste.

    Menschen nehmen an einem Protest und einer Mahnwache teil, nachdem ein Beamter der Einwanderungs- und Zollbehörde eine Frau erschossen hat.
    Menschen protestieren nach Tod einer Frau durch Schüsse eines ICE-Beamten in Minneapolis. (Christopher Katsarov/The Canadian Press/AP/dpa)
    In der Stadt im Bundesstaat Minnesota demonstrierten viele Menschen gegen ICE und die Regierung von Präsident Trump. Auf Schildern bezichtigten sie die Behörde des Mordes. Nach Polizeiangaben befand sich die Frau in ihrem Fahrzeug und blockierte eine Straße, als sich ein ICE-Agent zu Fuß näherte. Das Auto setzte sich daraufhin in Bewegung, und der Mann erschoss die Frau. US-Vizepräsident Vance verteidigte das Vorgehen als Notwehr. Später fügte er hinzu, die Frau sei Opfer linker Ideologie geworden. Lokale Behörden äußerten erhebliche Zweifel an der offiziellen Darstellung. Auch Videoaufnahmen des Vorfalls befeuerten die Diskussion.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.