USA
Proteste nach tödlichen Schüssen in Minneapolis halten an

Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau in Minneapolis gehen die Proteste gegen Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE weiter.

    Minneapolis: Menschen nehmen an einem Protest und einer Mahnwache teil, nachdem ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde ICE eine Frau erschossen hat.
    Protest in Minneapolis: Frau starb durch Schüsse eines ICE-Beamten. (Christopher Katsarov / The Canadia / dpa / AP)
    In mehreren US-Bundesstaaten kam es zu Solidaritätskundgebungen. Für das Wochenende sind Medienberichten zufolge landesweit Hunderte Proteste und Kundgebungen angekündigt. Ein Bündnis aus Bürgerrechts- und Migrantenorganisationen hat dazu aufgerufen.
    Am Mittwoch hatte ein ICE-Agent in Minneapolis eine 37-jährige dreifache Mutter erschossen, die nach Darstellung des US-Heimatschutzministeriums versucht haben soll, Beamte der Einwanderungsbehörde mit ihrem Wagen anzufahren. Die Regierung des Bundesstaates Minnesota bestreitet die Angaben.
    Laut Gerichtsakten war der Schütze im Juni bei einem anderen ICE-Einsatz gegen Migranten von einem Auto mitgeschleift worden.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.