Hamburg
Prozess gegen rechte Terrorzelle beginnt - 16-Jähriger soll Drahtzieher gewesen sein

Am Oberlandesgericht in Hamburg beginnt heute der Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder einer rechtsextremistischen Terrorgruppe.

    Blick auf das Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg
    Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg (picture alliance/dpa/Markus Scholz)
    Die Anklage wirft den zum Teil noch minderjährigen Beschuldigten unter anderem Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Die Gruppe, die sich selbst die "Letzte Verteidigungswelle" nennt, soll unter anderem Brandanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen verübt haben. Gegründet wurde sie laut Staatsanwaltschaft 2024 von einem damals 16-Jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern. Ziel der Gruppe sei es gewesen, mit Gewalttaten vor allem gegen Migranten und politische Gegner einen Zusammenbruch des demokratischen Systems herbeizuführen.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.