
Eine für heute geplante erste Anhörung wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft mit dem Argument abgesagt, dass die neue Anklagevertreterin mehr Zeit benötige, um sich in den Fall einzuarbeiten. Ein neuer Termin wurde für den 2. April angesetzt.
Die Moskauer Justiz wirft Tilly vor, mit seinen russlandkritischen Wagen religiöse Gefühle der Menschen zu verletzen und die russischen Streitkräfte zu diskreditieren. Tilly droht eine langjährige Haftstrafe. Allerdings liefert Deutschland seine Staatsbürger nicht nach Russland aus. Menschenrechtler sehen in dem Prozess ein weiteres Vorgehen der russischen Regierung gegen die Meinungsfreiheit.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
