
Bei einem der Angeklagten vor dem Landesgericht Wiener Neustadt handelt es sich um einen 21-jährigen Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln. Er wollte laut der Anklage mit einem Auto in vor der Konzerthalle wartende Besucher rasen und mit Sprengstoff sowie Hieb- und Stichwaffen möglichst viele Menschen töten. Alle drei Konzerte der Musikerin in Wien im Jahr 2024 waren damals angesichts der Bedrohungslage abgesagt worden.
Ein ebenfalls 21-jähriger zweiter Angeklagter wollte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft einen Anschlag in Istanbul verüben, hat aber mit den Plänen für das Swift-Konzert nicht direkt etwas zu tun. Justizangaben zufolge waren die beiden Verdächtigen Anhänger der IS-Terrormiliz. Sie sollen zusammen mit einem dritten Verdächtigen, der in Saudi-Arabien in Haft sitzt, eine Terrorzelle gebildet und weitere Anschläge geplant haben.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
