
Die Staatsanwaltschaft wirft einem 60-jährigen Hauptangeklagten vor, große Mengen an Kriegswaffen zum Weiterverkauf gelagert und an zwei Mitangeklagte verkauft zu haben. Die drei sollen damit gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz verstoßen haben. Einer der beiden Mitangeklagten räumte die Vorwürfe zum Prozessbeginn über seinen Anwalt ein.
Im Keller eines Hauses hatte die Polizei im vergangenen Oktober bei mehrtägigen Durchsuchungen rund 300 scharfe Schusswaffen und Munition entdeckt, darunter Sturmgewehre, Maschinengewehre und Revolver. Verdeckte Ermittler waren den drei Männern auf die Spur gekommen. Es soll sich um einen der größten Waffenfunde in der Geschichte der Bundesrepublik handeln.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
