Dresden
Prozessauftakt gegen mutmaßliche Mitglieder der "Sächsischen Separatisten"

Vor dem Oberlandesgericht Dresden müssen sich ab heute mutmaßliche Mitglieder der militanten Neonazi-Gruppe "Sächsische Separatisten" verantworten.

    Das Schild "Oberlandesgericht" an dem Justizgebäude in Dresden.
    Die Hauptverhandlung gegen mutmaßliche Mitglieder der militanten Neonazi-Gruppe "Sächsische Separatisten" beginnt vor dem Oberlandesgericht Dresden (Archivbild). (Jan Woitas / dpa / Jan Woitas)
    Acht Männer sind der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung des Hochverrats und weiterer Straftaten angeklagt. Sie sollen seit Anfang 2020 einer Vereinigung angehört haben, deren Ideologie von rassistischen, antisemitischen und in Teilen auch apokalyptischen Vorstellungen geprägt sei, erklärte die Bundesanwaltschaft.
    Die acht Männer waren im November 2024 bei einer Razzia festgenommen worden. Zu der Gruppierung sollen auch mehrere AfD-Mitglieder gehört haben, der sächsische AfD-Landesverband dementierte dies jedoch. Das Gericht hat nach Prozessbeginn zunächst 67 weitere Verhandlungstermine angesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.