Dabei gibt es einen fundamentalen Zusammenhang: Je länger die Periode des Cepheiden ist, desto größer ist seine Leuchtkraft. Damit eignen sich die Sterne perfekt, um Entfernungen im Kosmos zu bestimmen.
So zuverlässig diese Periode-Leuchtkraft-Beziehung auch ist, den Forschern waren die Cepheiden dennoch in manchem ein Rätsel. Unklar blieb, wie viel Masse sie haben.
Die Theorie der Pulsationen sagt eine Masse voraus, die um etwa ein Viertel unter dem Wert liegt, den die Theorie der Sternentwicklung angibt. Mindestens ein Modell muss also falsch sein.
Die Lösung dieses Rätsels lieferte jetzt ein Doppelstern in der Großen Magellanschen Wolke. Dort kreisen zwei Sterne in einem Rhythmus von gut zehn Monaten umeinander. Einer der beiden ist ein Cepheiden-Veränderlicher. Die Sterne umkreisen sich so, dass sie regelmäßig voreinander her laufen und sich dabei gegenseitig bedecken.
Für die Astronomen ist das wie ein Sechser im Lotto: Denn bei einem solchen Doppelstern lassen sich recht einfach die Massen beider Sterne präzise bestimmen.
Ein Team von Europas Astronomieorganisation Eso hat diesen Doppelstern mit dem 3,6-Meter-Teleskop auf der Sternwarte La Silla in Chile vermessen und dabei auch die Masse des Cepheiden genau berechnet. Sie passt perfekt zur Theorie der Pulsationen.
Dagegen hat sich die Theorie der Sternentwicklung – wieder einmal – als fehlerhaft herausgestellt.
ESO, Europas Astronomieorganisation
Information zur Cepheiden-Entdeckung
So zuverlässig diese Periode-Leuchtkraft-Beziehung auch ist, den Forschern waren die Cepheiden dennoch in manchem ein Rätsel. Unklar blieb, wie viel Masse sie haben.
Die Theorie der Pulsationen sagt eine Masse voraus, die um etwa ein Viertel unter dem Wert liegt, den die Theorie der Sternentwicklung angibt. Mindestens ein Modell muss also falsch sein.
Die Lösung dieses Rätsels lieferte jetzt ein Doppelstern in der Großen Magellanschen Wolke. Dort kreisen zwei Sterne in einem Rhythmus von gut zehn Monaten umeinander. Einer der beiden ist ein Cepheiden-Veränderlicher. Die Sterne umkreisen sich so, dass sie regelmäßig voreinander her laufen und sich dabei gegenseitig bedecken.
Für die Astronomen ist das wie ein Sechser im Lotto: Denn bei einem solchen Doppelstern lassen sich recht einfach die Massen beider Sterne präzise bestimmen.
Ein Team von Europas Astronomieorganisation Eso hat diesen Doppelstern mit dem 3,6-Meter-Teleskop auf der Sternwarte La Silla in Chile vermessen und dabei auch die Masse des Cepheiden genau berechnet. Sie passt perfekt zur Theorie der Pulsationen.
Dagegen hat sich die Theorie der Sternentwicklung – wieder einmal – als fehlerhaft herausgestellt.
ESO, Europas Astronomieorganisation
Information zur Cepheiden-Entdeckung