
Russland bleibe ein verlässlicher Partner Teherans, teilte der Kreml mit. Da sich der Iran derzeit einer bewaffneten Aggression ausgesetzt sehe, werde das hohe Amt viel Mut und Hingabe erfordern. Putin äußerte sich zugleich überzeugt, dass Modschtaba Chamenei das Werk seines Vaters fortsetzen werde. Dieser war zu Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran getötet worden.
China wies unterdessen Drohungen von US-Präsident Trump gegen Chamenei zurück. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, die Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität des Irans müssten respektiert werden. Trump hatte ein Mitspracherecht bei der Besetzung des wichtigsten Postens im Iran gefordert. Ansonsten werde der neue Amtsinhaber seine Tätigkeit nicht lange ausüben, betonte er. Auch Israel hat bereits Drohungen ausgesprochen.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
