Nahost
Putin soll laut Kreml in den "Friedensrat" für Gaza - auch Bundesregierung prüft Beteiligung

Der russische Staatschef Putin ist nach Angaben des Kremls von US-Präsident Trump in den sogenannten "Friedensrat" für den Gazastreifen eingeladen worden.

    Wladimir Putin sitzt an einem Schreibtisch in Moskau. Hinter ihm ist die russische Flagge zu sehen.
    Wladimir Putin ist nach Angaben des Kreml in den Friedensrat für Gaza eingeladen worden. (AFP / Mikhail Metzel)
    Russland prüfe derzeit die Einzelheiten des Angebots, erklärte Putins Sprecher Peskow. Von amerikanischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung. Der "Friedensrat" würde von Trump selbst geleitet. Daneben soll es nach dessen Vorstellungen ein Exekutivkomitee geben, das Maßnahmen für einen anhaltenden Frieden im Gazastreifen umsetzen soll.
    Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sind nach eigenen Angaben ebenfalls in den Friedensrat eingeladen worden. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge prüft auch die Bundesregierung eine Beteiligung. Mitwirken sollen unter anderem der türkische Staatschef Erdogan, Ägyptens Präsident al-Sisi, Argentiniens Präsident Milei und Kanadas Premierminister Carney.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.