Sonntag, 14. April 2024

Archiv

Quo vadis, Europa
Was folgt nach den Abstimmungen für Griechenland?

Alles ist geregelt. Das griechische Parlament stimmt für einen Antrag auf ein drittes Hilfspaket. Der Bundestag für die Aufnahme von Verhandlungen. Die EZB verlängert die Notkredite. Die Euro-Gruppe einigt sich auf eine Übergangsfinanzierung für Griechenland. Das Land geht nicht pleite und bleibt Mitglied der Eurozone. Alles in schönster Ordnung. Tatsächlich?

Redaktion und Moderation: Bettina Klein | 20.07.2015
    Abgeordnete werfen am 27.02.2015 im Bundestag in Berlin ihre Stimmkarten in eine Wahlurne.
    Nach der Debatte über ein drittes Griechenland-Hilfspaket: Der Bundestag stimmt ab. (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)
    Auch wenn sie am Freitag sogar mit Ja stimmten - bei nicht wenigen Bundestagsabgeordneten bleiben erhebliche Bedenken angesichts neuer Milliardenprogramme für ein Land mit gravierenden Strukturproblemen. Politische Räson hat über finanzielle Vernunft gesiegt, so argumentieren die einen. Griechenland ist von den Geldgebern kalt erpresst worden, kritisieren die anderen. Und von Erpressung spricht auch die griechische Regierung selbst. Doch was wäre die Alternative? Und wie angegriffen ist das Fundament der Europäischen Union durch die Ereignisse der vergangenen Tage und Wochen?
    Unser Thema in "Kontrovers":
    "Quo vadis, Europa - Was folgt nach den Abstimmungen für Griechenland?"
    Unsere Gäste:
    • Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft
    • Stefan Liebich, MdB Die Linke, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
    • Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und Europäische Politik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Diskutieren Sie mit!
    Rufen Sie uns an - schreiben Sie uns:
    Tel. 00800 - 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und
    E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de