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StartseiteDas KulturgesprächSerial - das Erfolgsmodell10.03.2017

RadioserienSerial - das Erfolgsmodell

Über 80 Millionen Mal wurden die Folgen von "Serial" heruntergeladen. Das amerikanische Podcast bekam ein Publikum, das ansonsten nur Fernsehserien oder Filme erreichen. Die Idee von Sarah Koenig, die wahre Geschichte eines 1999er-Mordfalls im Highschool-Umfeld aus Baltimore über mehrere Wochen zu erzählen, mit den erzählerischen Mitteln, wie man sie aus erfolgreichen HBO- oder Netflix-Serien kennt, wurde zum Welterfolg. Und inspirierte weltweit Radiomacher - auch hierzulande.

Moderation: Marietta Schwarz

Adnan Syed, der wegen Mordes verurteilt wurde und dem jetzt wegen des Krimi-Podcasts "Serial" ein neuer Prozess gemacht wird. (The Baltimore Sun via AP)
Der wegen Mordes verurteilte Adnan Syed stand im Mittelpunkt des Podcasts "Serial" (The Baltimore Sun via AP)

Auf dem Kölner Kongress 2017 haben wir Macher der ersten deutschen Serien nach "Serial" zum Kulturgespräch eingeladen

Anouk Schollähn, die für die NDR-2-Serie "Täter unbekannt" zusammen mit Thomas Ziegler den bis heute ungeklärten Fall einer jungen Frau zu erzählen, die vor 2005 spurlos in Hannover verschwunden ist.

Philip Meinhold versucht herauszufinden: "Wer hat Burak erschossen?" Sein Ansatz, die Polizei hat zu lange im persönlichen Umfeld des Opfers gesucht und einen möglichen rechtsradikalen Hintergrund der Tat ähnlich wie bei den NSU-Morden nicht ausreichend geprüft.

Sven Preger und Stephan Beuting erzählen in "Der Anhalter" die Geschichte eines Mannes, der als Kind und Jugendlicher in einer psychiatrischen Anstalt schwer misshandelt wurde  und sich seit seiner Entlassung durchs Leben schwindelt.  

Es diskutieren:

  • Philip Meinhold, RBB
  • Sven Preger, WDR
  • Anouk Schollähn, NDR

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