G7-Gipfel in Evian
Rahmenabkommen zwischen USA und Iran dominiert den Auftakt

Das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Iran-Kriegs hat den Auftakt des G7-Gipfels in Frankreich bestimmt.

    Eine Wand, auf der mehrmals das Logo des G7-Treffens zu sehen ist. In kleiner werdender Schrift steht untereinander G7, France, Evian und 2026.
    Im französischen Evian beginnt das Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten. (AP Photo / Christophe Ena / Christophe Ena)
    US-Präsident Trump bekräftigte in Evian, dass die Straße von Hormus am Freitag vollständig geöffnet werde. Maut falle nicht an. Das iranische Außenministerium kündigte dagegen Gebühren für maritime Dienstleistungen an. Laut Trump soll Vizepräsident Vance das Abkommen am Freitag persönlich unterzeichnen. Als Ort dafür ist Genf im Gespräch. Der Inhalt des Abkommens werde anschließend veröffentlicht, erklärte Trump. Aus amerikanischen Regierungskreisen hieß es, das Dokument sei von Trump und Vance bereits elektronisch unterzeichnet worden. Teheran hat dies nicht bestätigt.
    Frankreichs Präsident Macron erklärte ebenso wie Großbritannien, Italien und Deutschland erneut die Bereitschaft zu einer defensiv ausgerichteten Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus. Bundeskanzler Merz hatte schon im Vorfeld des Treffens erklärt, jetzt gelte es, das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen. Er bekräftigte seine Forderung nach einer dauerhaften und uneingeschränkten Öffnung der Meerenge. 
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.