Medienberichte
Rahmenvereinbarung sieht milliardenschwere Wiederaufbauhilfe und Aufhebung aller Sanktionen vor

Die geplante Rahmenvereinbarung zur Beendigung des Kriegs zwischen den USA und dem Iran sieht offenbar große Zugeständnisse an Teheran vor.

    Ein Soldat steht in Iran auf einer Straße und hält ein Maschinengewehr. Hinter ihm steht ein Gitter, eine Iran-Flagge weht im Wind.
    Ein Soldat steht in Iran auf einer Straße und hält ein Maschinengewehr. Hinter ihm steht ein Gitter, eine Iran-Flagge weht im Wind. (picture alliance I Pacific Press | Sobhan Farajvan)
    Mehrere Medien berichteten über Details des Memorandums. Demzufolge gehört zu 14 vereinbarten Punkten ein privater Investitionsfonds von 300 Milliarden Dollar. Dieser soll als Wiederaufbauhilfe für den Iran dienen. Außerdem sind die schrittweise Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte vorgesehen. Der Iran erklärt im Gegenzug einen Verzicht auf Atomwaffen und will die Straße von Hormus wieder für den Seehandel öffnen. US-Präsident Trump betonte, die Rahmenvereinbarung sei nicht endgültig. Wenn sich die Iraner - Zitat - "nicht benehmen", werde man sofort wieder damit anfangen, so Trump wörtlich, "ihnen direkt Bomben mitten auf den Kopf zu werfen". Das Rahmenabkommen zum weiteren Friedensprozess soll am Freitag unterzeichnet werden.
    In Deutschland soll der Bundestag nach Angaben der Bundesregierung noch vor der Sommerpause über einen Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus entscheiden. Dabei geht es um die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands.
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.