In Medienberichten war von rund 30 Geschossen die Rede, die aus dem Gazastreifen abgefeuert worden seien. Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Terrororganisation Hamas, erklärten, sie hätten eine Salve von Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Derweil führte der Anführer der Hamas in Ägypten Gespräche über eine weitere Feuerpause. Dies wäre die Voraussetzung für einen erneuten Austausch von Geiseln in der Gewalt der militanten Islamisten und verurteilten Palästinensern in israelischen Gefängnissen. Nach Angaben der Vereinten Nationen hat Israel inzwischen im Süden des Gazastreifens weitere Bereiche ausgewiesen, die evakuiert werden sollen. Dies geschieht normalerweise im Vorfeld von Angriffen. Laut dem Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten betrifft die geplante Evakuierung rund 20 Prozent des Stadtgebiets von Chan Junis.
Darunter fielen auch 32 Notunterkünfte mit rund 140.000 Menschen, die aus anderen Gebieten des Gazastreifens geflohen seien. Chan Junis liegt im Süden des Küstengebiets und gilt als Hochburg der Hamas.
Diese Nachricht wurde am 21.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
