
Die Zeitung beruft sich auf Informationen amerikanischer Geheimdienste. Demnach hat sich der Iran nach den Angriffen der USA und Israels inzwischen wieder Zugang zu den meisten Raketenstellungen, Abschusseinrichtungen und unterirdischen Lagern verschafft. Es sei davon auszugehen, dass die Islamische Republik mehr als zwei Drittel ihres Raketenarsenals von vor dem Krieg behalten habe. Recherchen der "Washington Post" ergeben ein ähnliches Bild. Als besonders beunruhigend wird laut "New York Times" eingestuft, dass der Iran wieder über den Zugang zu fast allen der mehr als 30 Raketenstellungen entlang der Straße von Hormus verfüge - was eine Gefahr für die Schifffahrt durch die Meerenge bedeute.
US-Präsident Trump hatte im März - kurz nach Beginn der Angriffe auf den Iran - erklärt, dass dessen Raketen fast vollständig zerstört seien. Ähnlich äußerte sich Verteidigungsminister Hegseth.
Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
