Wahlen in Ostdeutschland
Ramelow kritisiert CDU in Sachsen-Anhalt hinsichtlich Ministerpräsidenten-Nachfolge

Der Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Ramelow, kritisiert das Vorgehen der CDU in Sachsen-Anhalt in Hinblick auf die Nachfolge des Ministerpräsidenten.

    Bodo Ramelow bei der Konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestages in Berlin am 25. März 2025.
    Der Linken-Politiker Bodo Ramelow findet das Vorgehen der CDU in Sachsen-Anhalt undemokratisch. (picture alliance / photothek.de / Florian Gaertner)
    Der ehemalige Regierungschef Thüringens sagte im Deutschlandfunk, der Ministerpräsident werde durch das Parlament gewählt und nicht durch Rainer Haseloff eingesetzt. Es sei kein Erbhof, der zu vergeben sei. Man beschädige mit diesem Vorgehen die parlamentarische Demokratie.
    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff von der CDU will MDR-Informationen zufolge sein Amt Ende Januar aufgeben. Sein Wirtschaftsminister und Parteikollege Schulze soll dann die Nachfolge antreten - obwohl Landtag und Ministerpräsident im September neu gewählt werden.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.