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Rangliste der Pressefreiheit: Deutschland rutscht um drei Plätze ab

Die Pressefreiheit in Deutschland bleibt unter Druck.

    Ein Mobiltelefon mit dem Logo der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen vor einer Website.
    Ein Mobiltelefon mit dem Logo der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen (IMAGO / imagebroker / IMAGO / imageBROKER / Timon Schneider)
    In der weltweiten Rangliste von Reporter ohne Grenzen sank die Bundesrepublik um drei Plätze und liegt nur noch auf Platz 14. Die Journalistenvereinigung erklärte, dass Deutschland erneut Plätze verliere, sei auch Ausdruck eines aufgeheizten Klimas. So sprächen bei der Berichterstattung über rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza viele Journalisten von starkem Druck, hitzigen Debatten und der Sorge, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Die Lage in Deutschland sei damit insgesamt nur "zufriedenstellend".
    Auch weltweit verschlechterte sich die Situation demnach. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste falle mehr als die Hälfte aller Länder in die beiden schlechtesten Kategorien "schwierig" und "sehr ernst". In Syrien verbesserte sich die Situation nach dem Sturz des Assad-Regimes im Vergleich aller Länder am deutlichsten. Das Land kletterte von Rang 177 auf 141.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.