
Die Wahlbeteiligung lag ersten Schätzungen zufolge bei rund 67 Prozent - 20 Prozentpunke höher als vor zwei Jahren.
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag. In Frankreich gilt Mehrheitswahlrecht. Nur wer mindestens 50 Prozent der Stimmen auf sich vereint und weitere Bedingungen erfüllt, gilt bereits im ersten Wahlgang als gewählt. Über alle anderen Mandate wird in der zweiten Runde entschieden.
Die Linksallianz kündigte inzwischen an, ihre Kandidaten überall dort zurückzuziehen, wo sie nur Platz drei erreicht haben. Den Wählern werde man empfehlen, dann für die Person im Wahlkreis zu stimmen, die den Kandidaten des Rassemblement National schlagen könne.
Erste Reaktionen von Macron und Le Pen
Präsident Macron forderte in einer ersten Reaktion die Menschen in Frankreich auf, in der zweiten Runde der Parlamentswahl die extrem Rechten zu blockieren. Nötig sei jetzt ein breites, demokratisches und republikanisches Bündnis. Die Gründerin des Rassemblement National, Le Pen, erklärte, es sei noch nichts gewonnen. Der zweite Wahlgang werde ausschlaggebend sein, damit Frankreich nicht in die Hände der neuen Linksallianz falle.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.