
Das teilten die Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt mit. Der Dachverband VBRG registrierte im vergangenen Jahr knapp 3.200 rechts, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe. Damit wird zwar der Höchstwert aus dem Jahr 2024 unterschritten. Die Zahl liegt aber deutlich höher als in den Jahren zuvor.
Es gebe eine zunehmende Normalisierung derartiger Vorfälle. Sie gehörten für viele Betroffene mittlerweile zum Alltag, sagte Vorstandsmitglied Porath. Viele fühlten sich von Polizei und Justiz nicht ernst genommen. Das führt nach Darstellung des Verbandes der Beratungsstellen dazu, dass Menschen sich aus öffentlichen Räumen zurückzögen.
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
