Rückrufaktion
Rattengift in Hipp-Babygläschen: Österreich, Tschechien und Slowakei suchen möglichen Erpresser

Nach dem Fund von Rattengift in Gläschen mit Babynahrung des Herstellers Hipp wird in mehreren Ländern nach dem Täter gefahndet.

    Auf einem Tisch stehen drei Artikel von der Sorte "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffeln" des Herstellers Hipp.
    Der Babynahrungs-Hersteller Hipp hat in Österreich den Artikel "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffeln" (190 Gramm) zurückgerufen. (Tobias Steinmaurer / APA / dpa)
    In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden kontaminierte Gläschen entdeckt. Laut dem deutschen Hersteller Hipp sind dort alle Produkte aus dem Verkauf genommen worden. Die österreichische Polizei geht von einem Erpressungsversuch aus. Sie rief Eltern von Kleinkindern auf, bereits erworbene Hipp-Gläschen zu überprüfen. Manipulation sei daran zu erkennen, dass der Deckel beschädigt oder beim Öffnen kein Ploppen zu hören sei.
    Die Polizei im bayerischen Ingolstadt koordiniert die Ermittlungen. Das deutsche Hauptwerk von Hipp ist im 40 Kilometer entfernten Pfaffenhofen an der Ilm. Ein Sprecher betonte, Produkte und Vertriebswege in Deutschland seien nicht Bestandteil der Ermittlungen.
    Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.