Zoll und Staatsanwaltschaft
Razzia bei Baufirmen in mehreren Bundesländern

Ermittler haben in mehreren Bundesländern eine Razzia wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit im Baugewerbe durchgeführt.

    Aus einem Schlauch strömt flüssiger Beton über ein Baustahlgitter; zu sehen sind auch die Gummistiefel eines Arbeiters.
    Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit untersuchten mehr als 160 Beamte Objekte in Thüringen, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt (Archivbild). (picture alliance / Zoonar - Wolfgang Filser)
    Wie das Hauptzollamt Erfurt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen mitteilte, standen 16 Wohn- und Geschäftsräume in nord- und ostdeutschen Bundesländern im Fokus. Hauptverdächtiger sei ein 36-Jähriger aus Weimar. Er wird beschuldigt, Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten und Steuern hinterzogen zu haben. Er soll Arbeitnehmer nicht oder zu einem geringen Bruttolohn angemeldet und für sie keine oder zu geringe Lohnsteuer gezahlt haben. Insgesamt entstand laut Ermittlern ein Schaden von 1,2 Millionen Euro. Gegen 21 weitere Beschuldigte wird wegen Beihilfe ermittelt.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.