Bayern
Razzien wegen mutmaßlicher antisemitischer Straftaten

Die bayerischen Strafverfolger sind heute früh mit Razzien in zehn Städten und Landkreisen gegen mutmaßliche Antisemiten vorgegangen. 

30.11.2023
    Bayern, München: Polizisten verlassen während einer Wohnungsdurchsuchung ein Haus. Bei der Razzia während des "Aktionstages PLUS gegen Antisemitismus" wurden in den frühen Morgenstunden diverse Objekte in ganz Bayern durchsucht.
    Bei der Razzia wurden in den frühen Morgenstunden diverse Objekte in ganz Bayern durchsucht. (Peter Kneffel/dpa)
    Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten nach Angaben des Landeskriminalamts Wohnungen und Räumlichkeiten von insgesamt 17 Personen, die Judenhass verbreitet haben sollen. Sie würden verdächtigt, sich volksverhetzend geäußert, Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet oder Straftaten gebilligt zu haben. Weiter hieß es, Ermittler hätten die Beschuldigten vernommen und auch Mobiltelefone sowie Laptops beschlagnahmt.
    Diese Nachricht wurde am 21.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.