Dienstag, 09. August 2022

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Recht und Gerechtigkeit
Der Umgang mit dem SED-Unrecht im vereinten Deutschland

Vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin, und ganz Deutschland hielt am Jahrestag um den 9. November 2014 inne, nachdenklich und gut gelaunt. Denn der Untergang der DDR-Diktatur war mit dem Mauerfall besiegelt. Doch wie gestaltete sich die Zeit seither im Umgang mit dem SED-Unrecht?

Diskussionsleitung: Anne Raith, Deutschlandfunk | 10.12.2014

    "Lichtgrenze" - weiße Ballons symbolisieren den einstigen Verlauf der Berliner Mauer.
    "Lichtgrenze" - Tausende weiße Ballons symbolisieren den einstigen Verlauf der Berliner Mauer. (DLF / Leonard Ameln)
    Wurden die kommunistischen Täter angemessen bestraft und ihre Opfer entsprechend rehabilitiert und entschädigt? Wie ist die Wahl eines ersten Ministerpräsidenten der SED-Nachfolgepartei "Die Linke", Bodo Ramelow, in Thüringen ein Vierteljahrhundert nach dem Sturz der SED-Herrschaft zu bewerten? Hat der Bundespräsident mit seinen Bedenken gegenüber der Linkspartei recht?

    Hören Sie zu diesen und damit zusammenhängenden Fragen die heutige Diskussionssendung aus Berlin. Aufzeichnung einer Gemeinschaftsveranstaltung von Bundespräsident, der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Deutschlandfunks.
    Diskussionsleitung:
    • Anne Raith, Deutschlandfunk
    Es diskutieren:
    • Joachim Gauck, Bundespräsident
    • Hans-Jürgen Papier, ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts
    • Vera Lengsfeld, DDR-Bürgerrechtlerin
    • Jakob Hein, Psychologe und Schriftsteller