Koalition
Reform der Ausbildungsförderung Bafög fraglich

Bundesforschungsministerin Bär rechnet nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung Bafög.

    Dorothee Bär spricht bei der Esa-Ministerratstagung in mehrere Mikrofone.
    Dorothee Bär (CSU), Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Arcvhivbild). (Sina Schuldt/dpa)
    Ihr Ministerium habe alle Weichen gestellt; sie habe aber gehört, dass die geplante Neuordnung von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt werde, sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ein Streit über die Finanzierung der Bafög-Reform schien noch Ende April beigelegt zu sein. Damals war nach Angaben aus der schwarz-roten Koalition im Zuge der Haushaltsaufstellung eine Einigung erzielt worden. Union und SPD hatten bereits im Koalitionsvertrag angekündigt, das Bafög zu modernisieren. In einem ersten Schritt sollte demnach die Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern leben, von derzeit 380 auf 440 Euro im Monat angehoben werden. Anschließend sollte der sogenannte Bafög-Grundbedarf - aktuell 475 Euro im Monat - schrittweise an das Niveau der Grundsicherung angepasst werden.
    Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.