
Grüne, Linke und der Deutsche Mieterbund begrüßten einige Vorschläge der SPD-Politikerin zwar grundsätzlich, nannten deren Pläne zugleich aber überfällig und nicht ausreichend. Kritik an Hubigs Vorstoß kam zudem vom Eigentümerverband "Haus und Grund". Dieser beklagte eine Überregulierung des Mietmarktes. Auch aus der CDU hieß es, es gebe Korrekturbedarf.
Die Pläne des Justizministeriums sehen unter anderem vor, dass Indexmieten um maximal 3,5 Prozent pro Jahr steigen dürfen. Bislang sind sie an die Inflation gekoppelt, so dass deutlich höhere Steigerungen möglich sind. Kurzzeit-Mietverträge sollen für maximal sechs Monate möglich sein. Bei möblierten Wohnungen soll nur noch ein Aufschlag von maximal fünf Prozent auf die Kaltmiete erlaubt werden. Eine Expertenkommission zum Mietrecht soll bis Ende des Jahres weitere Vorschläge erarbeiten.
Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
