Berlin
Regenbogenflagge weht auf dem Bundestag

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie ist auf dem Reichstagsgebäude in Berlin die Regenbogenflagge gehisst worden.

    Eine Regenbogenfahne weht vor einem Gebäude im Wind.
    Regenbogenflagge (picture alliance / dpa / Revierfoto)
    Der 17. Mai stehe für den Kampf gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen, erklärte Parlamentspräsidentin Klöckner. Heute vor 14 Jahren hatte der Bundestag die Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren und homosexuellen Opfern der NS-Justiz beschlossen.
    Die Beflaggung erfolgt im Rahmen des geltenden Erlasses der Bundesregierung, wonach die Regenbogenflagge explizit nur einmal jährlich an Bundesgebäuden gehisst werden darf. Deshalb wehe die Flagge am 17. Mai und nicht am Tag des Berliner Christopher Street Days, sagte Klöckner. Diese Entscheidung hatte im vergangenen Jahr für Kritik von queeren Organisationen, einem Teil der Opposition sowie aus der SPD gesorgt.
    Der Internationale Tag gegen Homophobie wird seit 2005 jährlich als Aktionstag begangen.
    Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.