Parteispenden-Affäre
Regensburger Ex-OB Wolbergs wegen Vorteilsannahme zu Haftstrafe verurteilt

Der frühere Regensburger Oberbürgermeister Wolbergs ist wegen Vorteilsannahme zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.

    Joachim Wolbergs, früherer Oberbürgermeister von Regensburg, steht im Verhandlungssaal neben seinem Verteidiger Peter Witting.
    Joachim Wolbergs, früherer Oberbürgermeister von Regensburg (Malin Wunderlich/dpa)
    Das Landgericht München sprach den ehemaligen SPD-Politiker in neun Fällen schuldig. Konkret ging es um Parteispenden eines Unternehmers im Kommunalwahlkampf 2014. Wolbergs soll laut Gericht gewusst haben, dass ihn das Geld für künftige Bauprojekte in Regensburg gewogen machen solle. Wolbergs bestreitet das. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
    Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.