Berlin
Regierender Bürgermeister Wegner: "Offenkundig Linksextremisten" für Stromausfall verantwortlich

Der Stromausfall im Südwesten Berlins ist die Folge eines politisch motivierten Anschlags.

    Ein Passant steht während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins im Licht eines Hilfepunkts der Feuerwehr.
    Nach dem Brand einer Kabelbrücke ist im Südwesten Berlins der Strom ausgefallen. (Sebastian Christoph Gollnow / dpa /)
    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner bestätigte, die Tat sei "offenkundig Linksextremisten" zuzuschreiben. Es sei inakzeptabel, dass damit erneut Menschenleben gefährdet worden seien, sagte Wegner. Die Polizei prüft derzeit ein Bekennerschreiben, das mutmaßlich von einer linksextremistischen Gruppe stammt, die schon zuvor mit ähnlichen Anschlägen in Verbindung gebracht wurde.
    Gestern hatte der Brand an einer Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde wichtige Leitungen beschädigt. Rund 45.000 Haushalte waren zunächst von der Stromversorgung abgeschnitten. Rund 7.000 betroffene Haushalte werden seit heute Früh wieder mit Elektrizität versorgt. Dem Netzbetreiber zufolge sollen noch heute 3.000 weitere Haushalte folgen. Demnach wird der Stromausfall aber für einen Großteil der Betroffenen voraussichtlich noch bis Donnerstag andauern.
    Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.