
Außenminister Wadephul und Bundeskanzler Merz begrüßten nach Angaben ihrer Sprecher die Entwicklung. Der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, Lange, erklärte, man befinde sich in einer Ausnahmesituation, weil die Abgeordneten erst nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs abstimmen könnten. Frankreichs Präsident Macron sprach von einer bösen Überraschung und nannte die Entscheidung der EU-Kommission respektlos gegenüber dem Europäischen Parlament. Ungeachtet einer ausstehenden gerichtlichen Überprüfung hatte Kommissionspräsidentin von der Leyen angekündigt, das Freihandelsabkommen vorläufig anzuwenden. Möglich wurde dies, weil zuvor Uruguay und Argentinien das Abkommen ratifiziert hatten.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
