
Die Regierung in Washington kündigte an, eine für Bürgerrechte im Bildungswesen zuständige Behörde teilweise in das Justizministerium zu verlagern. Die Mitarbeiter untersuchen unter anderem Beschwerden wegen Diskriminierung an Schulen und Hochschulen. Für die Bereiche Sonderpädagogik und Rehabilitationsdienste soll statt dem Bildungs- nun das Gesundheitsministerium verantwortlich sein. Dabei geht es um Fördermittel in Milliardenhöhe. Die US-Regierung verspricht sich davon eine effizientere Verwaltung. Kritiker warnen, betroffene Schüler und Familien würden etwa keinen Schutz vor Diskriminierung mehr erhalten.
Präsident Trump hatte im Wahlkampf versprochen, das Bildungsministerium zu schließen und Bildungsfragen den Bundesstaaten zu überlassen. Eine Auflösung des Ministeriums kann nur der Kongress beschließen.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
