
Wie das Ministerium in Washington mitteilte, wird eine für Bürgerrechte im Bildungswesen zuständige Behörde in das Justizministerium verlagert. Die Mitarbeiter untersuchen unter anderem Beschwerden wegen Diskriminierung an Schulen und Hochschulen. Zudem wird eine Abteilung, die Fördermittel an Schulen für Kinder mit Behinderungen beaufsichtigt, an das Gesundheitsministerium übertragen. Die US-Regierung verspricht sich nach eigenen Angaben davon eine effizientere Verwaltung. Kritiker warnen, betroffene Schüler und Familien würden durch die Maßnahmen benachteiligt.
Präsident Trump hatte im Wahlkampf versprochen, das Bildungsministerium zu schließen und Bildungsfragen den Bundesstaaten zu überlassen. Eine Auflösung des Ministeriums kann allerdings nur der Kongress beschließen.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
