
Dadurch wolle man den Druck auf den russischen Präsidenten Putin erhöhen, sagte ein Sprecher in London. Man werde dessen Schattenflotte weiter in die Zange nehmen, indem man britische Gewässer, einschließlich des Ärmelkanals, für sanktionierte Schiffe sperre. Der Kremlchef reibe sich angesichts des Kriegs im Nahen Osten die Hände, weil er glaube, dass höhere Ölpreise ihm die Taschen füllten. Das werde man nicht zulassen.
Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland unter anderem das Öl-Embargo umgeht. Sie stehen zudem in Verdacht, an hybriden Angriffen gegen den Westen im Auftrag Russlands beteiligt zu sein, etwa an Beschädigungen von Unterwasserkabeln in der Ostsee.
Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
