
Nach Aussagen von Oppositionellen handelt es sich dabei um politische Gefangene. Die USA hatten die linksgerichtete Regierung zuvor aufgefordert, es Venezuela gleichzutun und Gefangene freizulassen. Die US-Vertretung in Managua erklärt, in Nicaragua seien "mehr als 60 Menschen weiterhin zu Unrecht in Haft oder verschwunden".
Präsident Ortega trat 2021 seine vierte Amtszeit in Folge an. Die USA und die Europäische Union bestreiten die Rechtmäßigkeit der Wahlen, kritisieren seinen autoritär herrschenden Machtapparat und haben Sanktionen verhängt.
In den vergangenen Jahren wurden in Nicaragua Hunderte tatsächliche und vermeintliche Regierungsgegner inhaftiert. Tausende sind ins Exil geflohen, die meisten unabhängigen und oppositionellen Medien agieren mittlerweile aus dem Ausland.
Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
