
Das teilte Premierminister Kamel Idris vor Journalisten mit. Die Regierung hatte sich nach Beginn des Bürgerkriegs 2023 von dort zurückgezogen und verlegte ihren Sitz nach Port Sudan im Osten des Landes. Fast vier Millionen Menschen flohen in den ersten Monaten des Konflikts aus der Hauptstadt. Im vergangenen März konnte Khartum dann von der Armee zurückerobert werden.
Im Sudan kämpfen die Armee und die RSF-Miliz um die Macht. Die UNO wirft beiden Seiten schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vor. Die Bundesregierung will im April eine internationale Hilfskonferenz für den Sudan ausrichten.
Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
