USA
Regierung richtet Fonds für angebliche Opfer der Biden-Ära ein - Demokraten sprechen von "Schmiergeldfonds"

Die US-Regierung hat einen Fonds zur Entschädigung angeblicher Justizopfer der Vorgängerregierung unter Präsident Biden eingerichtet.

    Anhänger von des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump demonstrieren vor dem US-Kapitol am 06.01.2021.
    Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Trump stürmten das US-Kapitol am 06.01.2021. Die Demokraten fürchten, dass diese durch einen neuen Fonds der Regierung nun Geldzahlungen erhalten könnten. (imago-images / nordphoto / David Alonso)
    Der Fonds ist mit umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro ausgestattet, wie Justizminister Blanche mitteilte. Die oppositionellen Demokraten sprachen von einem "Schmiergeldfonds". Aus dem Fonds könnten etwa hunderte Trump-Anhänger eine Entschädigung verlangen, die nach dem Angriff auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 strafrechtlich verurteilt worden waren. Trump hatte sie vor rund einem Jahr kollektiv begnadigt.
    Dem heutigen Präsidenten wurde vorgeworfen, seine Anhänger zum Angriff auf das Kapitol angestachelt zu haben, um die Bestätigung von Bidens Wahlsieg gewaltsam zu verhindern. Ein Verfahren gegen Trump in der Sache wurde eingestellt.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.