USA
 Regierung verschärft Regelungen für eingewanderte Green-Card-Antragsteller sowie Studierende und Presseleute aus dem Ausland

Die US-Regierung verschärft die Aufenthaltsregeln für die Green Card sowie ausländische Studierende und Journalisten.

    Eine "Green Card" wird von einer Hand in die Kamera gehalten.
    Die "Green Card" erlaubt Menschen ohne Staatsbürgerschaft den Aufenthalt und das Arbeiten in den USA. (imago)
    Wenn Einwanderer eine Green Card beantragen, sollen sie nachweisen, dass sie nicht die Staatskasse belasten und keine Sozialleistungen wie etwa Wohnzuschüsse oder Lebensmittelmarken beziehen. Die Maßnahme war 2020 erstmals während der ersten Amtszeit des US-Präsidenten Trump eingeführt worden. Unter seinem Nachfolger Biden wurde sie wieder aufgehoben.
    Zudem werden die Aufenthaltszeiten für ausländische Studierende auf vier Jahre begrenzt. Bislang durften sich Studenten offiziell für die Dauer ihrer Ausbildung im Land aufhalten. Pressevertreter aus dem Ausland sollen statt den bisher üblichen fünf Jahren höchstens 240 Tage lang bleiben dürfen. Die amerikanische Regierung hatte die Verschärfung bereits im vergangenen August vorgestellt. Das Heimatschutzministerium argumentierte, viele Ausländer nutzten das System aus, um etwa als "ewige Studenten" dauerhaft in den USA zu bleiben.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.