Bekämpfung des Drogenhandels
Regierung von Ecuador schickt 10.000 Soldaten in Küstenprovinzen

Zur Bekämpfung des Drogenhandels hat die Regierung von Ecuador 10.000 Soldaten in drei Küstenprovinzen entsandt.

    Ein Bewohner steht mit gespreizten Armen an einer Wand, während die Polizei nach Waffen oder Drogen sucht.
    Daniel Noboa will gegen die kriminellen Banden vorgehen, die für die zunehmende Gewalt verantwortlich sind. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Cesar Munoz)
    Auch hunderte Spezialkräfte seien in die Provinzen Guayas, Manabí und Los Ríos geschickt worden, sagte Luftwaffen-General Bedoya vor Journalisten. Flugzeuge mit Soldaten an Bord wurden außerdem nach Manta, den größten Fischereihafen des südamerikanischen Landes, geschickt.
    Staatschef Noboa verfolgt einen harten Kurs im Kampf gegen die Drogenkriminalität. Ecuador liegt zwischen Kolumbien und Peru, den beiden größten Kokain-Exporteuren der Welt. Die Gewalt von Banden mit Verbindungen zu mexikanischen und kolumbianischen Drogenkartellen hat in Ecuador zugenommen, die Zahl der Morde und anderer schwerer Straftaten erreichte einen Rekordstand.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.